Kreuzgang - Foto: A. Füser

Männerfrühstück: Wie die Digitalisierung die Kirche verändert

Nachricht Bonifatiushaus, 26. Oktober 2019

Thema

Foto: Norman Klaß

Die Kirche muss Schritt halten in einer Zeit rasanter Veränderungen. 97 Prozent der Menschen unter zwanzig sind im Internet, und was nicht im Netz ist, ist für die Mehrheit unter ihnen nicht real.

Inzwischen gibt es Jana, die im Auftrag der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) auf Youtube brisante Themen aus christlicher Sicht aufgreift. Und in der Nordkirche gibt eine Pastorin als „Influencerin“ fast rund um die Uhr Einblick in das, was sie gerade erlebt und tut, ob in der Gemeinde oder privat, bis hin zu ihrem Umgang mit Erschöpfung und Glaubenszweifeln. Ganze Arbeitsbereiche wie die Chat-Seelsorge oder SMS-Gottesdienste sind neu entstanden.

Dagegen allerdings steht: Die gegenwärtig lebenden Generationen sind unterschiedlich aufgewachsen, vor-digital und als „Generation Internet“. „Nicht alles geht in 280 Zeichen“, schreibt Alt-Bischof Wolfgang Huber. Die Kirche müsse „ein Ort sein, an dem sich Menschen begegnen und sich nicht durch Twittern aus dem Weg gehen.“ Und die Publizistin Johanna Haberer warnt vor der radikalen Veränderung der Welt durch die Digitalisierung, die einhergehe mit der Kontrolle der Menschen durch die Internetkonzerne: „Sie wollen allwissend sein wie Gott“ – darin seien sie „ein Angriff auf unsere Menschenwürde“.

Was nun, Kirche?

Referent

Kay Oppermann ist Pastor und Leiter der Digitalen Agentur in der Evangelischen Medienarbeit Hannover.

Datum und Zeit

Am Samstag, 26. Oktober 2019 von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Ansprechpartner

Pastor Michael Wohlgemuth
Tel.: (05141) 53240